Donnerstag, 15. Juni 2017

Plastikmöbel - Hermann Rülke - Plastic furniture


Ein Esszimmer ganz aus Plastik - am Ende der Sechziger wird Holz von der Firma Rülke nur noch selten verwendet.
A plastic dining room set by Rülke. Wooden dollhouse furniture was rarely made by Rülke at the end of the sixties.


Die Vase ist aus Plastik, aber die Blume nicht.
Plastic vase with wired paper flower.



Es ist noch immer dieselbe Dekoration wie einige Jahre zuvor.
Still the same design as some years before.






1969 "Spielzeug von heute"






Die geknickte Rückenlehne als Designelement.
Plastic chairs by Rülke - with a flexed back.








Sessel-Modelle von Mitte der Sechziger aus Plastik.
Armchairs from the mid-60s made of plastic.


Noch mehr Rülke-Sessel-Modelle, auch aus den 70ern.
More Rülke armchairs from the sixties and seventies.
 


Karton aus der zweiten Hälfte der Sechziger von Rülke. 
Rülke box from the second half of the sixties. 



Noch ein Karton aus der zweiten Hälfte der Sechziger, überwiegend mit Plastikmöbeln von Rülke. 
Another Rülke box with drawings of plastic furniture.




Schaukelstuhl - rocking chair









Wohnzimmer aus Kunststoff
Plastic livingroom








Hermann Rülke Plastikschlafzimmer - plastic bedroom (before 1972?)


 

Rülke Bilder - pictures



Diese leuchtenden Farben: orange, grün, gelb, rot, türkisblau - sie haben es mir angetan.
I like the bright colours: orange, green, yellow, turquoise-blue.


In den Siebzigern ist die komplette Pflanze aus Plastik.


Hermann Rülkes Spielzeugfabrik war eine der traditionsreichen Firmen der DDR, wie viele andere hatte es sie schon vor dem 2.Weltkrieg gegeben. Im Sozialismus wehrte auch Rülke sich erfolgreich gegen die Verstaatlichung und wurde im staatlichen Branchenblatt "Spielzeug von heute" wegen seines Designs von Puppenmöbeln gerade um 1970 sehr gelobt.
Das Ende kam für alle noch selbstständig produzierenden kleinen Firmen dann ganz plötzlich: ab 1972 Verstaatlichung und diesmal gab es keine Ausnahme. Rülke gehörte jetzt zur VERO.
Dieses hübsche Plastikzubehör wurde weiterhin von ihnen hergestellt, mindestens für einige Jahre, nur stand auf den Kartons statt "Hermann Rülke, Kleinhartmannsdorf" nun "VERO, Werk Kleinhartmannsdorf".

Hermann Rülke's traditional dolls furniture factory was one of the firms which had been very successful before WWII. They struggled through socialism not quite as successfully but they survived. Around 1970 they had a highly acclaimed range of products which was mentioned full of praise in the national journal for the toy industry.
The end of all still (partly) privately owned firms came suddenly: from 1972 onwards they all merged into the one and only national company VERO - and there was no exception.
Rülke was part of VERO now but the pretty plastic accessories you can see on my photos were still made, at least for some years. Only the label on the cardboard boxes changed from "Hermann Rülke, Kleinhartmannsdorf" to "VERO, plant Kleinhartmannsdorf".

- überarbeiteter älterer Blogpost
- updated older blog post

Kommentare:

  1. The chairs are great. And mushroom lamps! I had an orange one in the 1970s. I would love to Pinterest the graphics on the boxes.
    Joan St.Doll
    Ohio, USA

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  2. Thank you - you can pin my photos on Pinterest if you like to!

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