Sonntag, 17. Mai 2026

Zubehör - Caco - Accessories


1972

 Zunächst verkaufte Caco vorwiegend Zubehör für 
die Baby-Biegepuppen.
Von der Wiege über den Kinderwagen bis zur Wickelkommode,
alles was auch in das Puppenhaus-Kinderzimmer passte.
 
In den Sechzigern wurde das Angebot dann ausgeweitet, 
 der Spielplatz
für die älteren Kinderpuppen kam dazu. 
In the beginning, Caco mainly sold accessories for 
the baby dolls.
From cradles and prams to changing tables,
everything that would fit in the doll's house nursery.
 
In the 1960s, the range was expanded to include 
 a playground
for the older children. 
 

 
 
 Alle meine Caco-Zubehörteile
 
 
 
Bollerwagen, Sandkasten, Schubkarre, Wägelchen, Schaukel und Rutsche
 
 
 
Spielplatz mit den Cacopuppen der Sechziger und Siebziger Jahre.
 Playground with Caco dolls from the 1960s and 1970s.
 
 

Den Bollerwagen gab es noch 2016.
 Er ist auch auf einer Hennigwerbung von 1969 zu sehen, siehe Foto unten.
Dort spielen die Kinder auch im Sandkasten, mit Roller und zwei verschiedenen Schaukelpferden.
Viele der Spielgeräte gab es noch Jahrzehnte später zu kaufen.
 The handcart was still around in 2016.
 It can also be seen in a Hennig advertisement from 1969, see photo below.
There, the children are also playing in the sandpit, with a scooter and two different rocking horses.
Many of the play equipment items were still available for purchase decades later.
 
 
1969
 
Laut einem Spielzeugprospekt aus den Sechzigern:
Spielgeräte in Miniatur-Ausgabe, die den großen Originalen naturgetreu nachgebildet sind:
Miniature play equipment that is a faithful replica of the large originals:
 
Karussel, Bubirad (= Dreirad), Leiterwagen, Roller

 
 
 
 

Hundehütte
 

 
Rutsche
 
 
 
Esel und Wagen






 1970
 Holzauto mit Sonnendach
In einer Caco-Anzeige sehen wir auch eine Holzeisenbahn,
mit der die Kinder fahren können. 
  Wooden car with sun canopy
In a Caco advert, we also see a wooden train
that children can ride on. 
 
 

Dieser Wagen ist nicht mehr im Katalog von 2005.
This car is no longer in the 2005 catalogue.



  Sammlung Borbeck

 Die schönen Ponchos und Jacken für Kinder in den Sechzigern.
 The beautiful ponchos and jackets for children in the sixties.
The scooter can also be seen in a Hennig advertisement from 1969.



Alle Puppen und alles Spielzeug auf diesem Foto
waren in einer Caco-Werbung von 1972.

All the dolls and toys in this photo
were featured in a Caco advertisement from 1972.
 


1972
 
 
 
 


Die Zubehörteile aus Holz, 
die von Caco verkauft wurden, 
sind wohl meist von der ebenfalls in Coburg beheimateten Firma Hadi, 
die 1962 gegründet wurde.
The wooden accessories sold by Caco were (mostly?) made
by a firm named Hadi, 
founded in 1962 and situated in the same town as Caco: Coburg.



 
  Sammlung Borbeck
Sechziger/Siebziger Jahre
 
Tischtennisplatte und alle anderen Spielgeräte auf dem Foto gab es noch 2005.
Das Schaukelpferd ist schon auf der Hennigwerbung von 1969 zu sehen.
 The table tennis table and all other play equipment in the photo were still there in 2005.
The rocking horse can already be seen in the Hennig advertisement from 1969.
 





Hadi - Fahrzeuge passend für 6 - 9 cm Puppen
 
 

 
2016

2005 hatte es viele dieser Spielgeräte auch gegeben.
Mittlerweile fehlen jetzt aber die Schubkarre, 
die Tischtennisplatte und andere Kinderspielzeuge.
 2007 gab es den Katzenbaum und den Strandkorb zum ersten Mal.
Many of the assecoires were sold for many years.
 
Es gab in den vielen Jahren 
ein Schaukel-Kombi-Klettergerät, Rutschen, Einzel- und Zweierschaukeln,
eine Drachenschaukel,
eine Mini-Schaukel, eine Wippe, Karussells, 
einen Rodelschlitten, Bollerwagen und sogar
einen Eisverkaufswagen mit rot-weiß gestreifter Markise.
 Over the years, there was 
a swing-combination climbing frame, slides, single and double swings,
a dragon swing,
a mini swing, a seesaw, carousels, a toboggan, a handcart and even
an ice cream van with a red and white striped awning.
 
 
 

 1966
 
Auch die Caco Kinder gingen in die Schule,
 hier ist ihr Klassenzimmer und ihre Lehrerin.
Caco kids went to school, too, here is their classroom and their teacher.
Das Caco-Klassenzimmer in einem Gottschalk-Schulgehäuse von 1968.
The Caco classroom in a Gottschalk room box of 1968 
 
Die Schulausstattung später war 
komplett aus Holz ohne die Metallteile. 
 
 

 Terrasse
 
 


 
Hollywoodschaukel 
Porch swing
Es gab auch einen Liegestuhl und sogar Terrassenmöbel aus Holz
 
 
 



 
 Haushalt
 
 
 
 
Putzschrank oder Haushaltsgeräteschrank - alle Teile gab es auch einzeln.
Leiter, Wäscheständer, Putzgeräte, Bügelbrett, Wäscheständer, Staubsauger,  
Servierwagen, Sackkarre und sogar einen Schaukelstuhl hatte Caco im Angebot.
 
 
  
 Cleaning cupboard or household appliance cupboard – 
all parts were also available separately.
Caco offered ladders, clothes horses, cleaning equipment, 
ironing boards, vacuum cleaners,  
serving trolleys, sack trucks and even a rocking chair.
 
 
 
 
Tiere - Animals
  
Es gab eine Hundehütte und Hundekörbchen, Schaukelpferde mit Fellpferden,
einen Kaninchenstall...
 
 
  
Dieses Pony ist von Wagner-Künstlerschutz hergestellt worden 
 
Andere Caco-Tiere wurden von Ara Jeretzian hergestellt
 
 

 
Thanks for the information about Hadi to:
Karin Wester, she wrote about it in an article for the dutch dollshouse magazine 
 Dolls House Nederland, no. 44 July (Juli) 2008
 
  Wenn nicht anders vermerkt, sind alle Fotos aus meiner Sammlung
diePuppenstubensammlerin
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

Sonntag, 10. Mai 2026

Frühe Fünfziger Jahre - Paul Hübsch - Early Fifties

 

 Das wunderschöne Foto stammt aus dem Katalog von Paul Hübsch 1953.
Im Lexikon der Puppenstuben und Puppenhäuser wird es als das Meisterstück
 von Heinz Lothar Hübsch, dem Sohn von Paul Hübsch, von 1949, bezeichnet.
 
Es ist eine Mischung aus späten Vorkriegsmöbeln
und Möbeln, die nach dem Krieg noch gefertigt wurden,
also aus einer Umbruchszeit, als nach moderneren Stilen gesucht wurde.
 Die Küche gibt es Anfang der 50er, 
soweit ich es erkennen kann, in weiß lackiert, Nr. 615/3.
Den Couchtisch im Arbeitszimmer unten rechts
habe ich in einem Katalog von Ende der Dreißiger gefunden,
es soll wohl ein "Clubtisch" sein.
Die Sessel vor dem Puppenhaus
sind in in Fotos von 1951 zu sehen. 

Wie sah die Möbelmode nun bei einem der führenden Hersteller
für Puppenmöbel Anfang der Fünfziger aus?
Schauen wir uns ein paar Puppensets an,
so viele habe ich nicht gefunden. 
 

 

 
Quelle: 1951 Sachsen exportiert Spielwaren
 
 Auf dem Tisch stehen Holzeierbecher aus dem Erzgebirge.
  On the table are wooden egg cups from the Erzgebirge.
 
 
 The beautiful photo on the top of this post is from the catalogue of Paul Hübsch 1953.
In the 
Lexikon der Puppenstuben und Puppenhäuser it is described as the masterpiece
 by Heinz Lothar Hübsch, the son of Paul Hübsch, from 1949.
 
 The kitchen is still sold in the early 50s,
as far as I can tell, in white lacquer, no. 615/3.
The coffee table in the study at the bottom right
I found in a catalogue from the late 1930s,
It's probably supposed to be a ‘club table’.
The armchairs in front of the doll's house
can be seen in photos from 1951. 

What did the furniture fashion look like at one of the leading manufacturers
for doll's furniture in the early fifties?
Let's take a look at a few doll sets,
I haven't found that many.

Translated with DeepL.com (free version)

 
 
 
1951





 


1951 Sachsen exportiert Spielwaren
 
Küche und Schlafzimmer von Hübsch


 

 
1951 Nr. 540/8
 
 

 
Originaltext aus dem Katalog:
 Echt Eiche, hell, Nußbaum (imitiert) abgesetzt,
erstklassige Qualität und Ausführung,
im buntüberzogenen Karton (58 x 45 cm) aufgeheftet, enthaltend:
Bücherschrank mit Glaschiebetür 22,5 x 17 cm,
Schreibtisch 19 cm breit, 1 Schreibsessel,
Sofa, 3 Klubsessel, runder Tisch, 13 cm Durchmesser,
Schreibtischlampe, Musikschrank, Tischuhr, 
Sitzmöbel sind mit Stoff gepolstert  16,50
 
 Cathrins Sammlung
 
 

1951
Katalognr. 830/2
Es fehlt der Teewagen.
The tea trolley is missing.
 
 

 




 
1952 Nr. 310/3
 
Beschreibung:
Elfenbein lackiert, mit Birke (imitiert) abgesetzt,
gute Ausführung, im Karton (48,5 x 38 cm) aufgeheftet,
enthaltend:
Schrank 24,5, x 19 cm, Aufwaschschrank mit Spülbecken, 
Küchentisch, beides mit Linoleumsimitations belegt,
3 Stühle, Handtuchhalter, Uhr  8,95 
Description:
Ivory lacquered, set off with birch (imitation),
good workmanship, mounted in a cardboard box (48.5 x 38 cm),
containing:
Cupboard 24.5, x 19 cm, wash-up cupboard with sink,
kitchen table, both covered with imitation linoleum,
3 chairs, towel rail, clock     8.95 


 Foto von 1954 (VH Katalog)
 




1951
610/1
 
 
 
 
 1951 Guter Rat (Leipzig)



1951
Nr. 610/3

 
 
 


Das Schlafzimmer ist 1951 im Hübsch-Katalog,
 1953 mit Nr. 260/1 und
1955 320/1 
The bedroom was depicted in the Paul Hübsch catalogue
in 1951, 1953 and 1955 - perhaps more often
but I do not have scans of all the years.


 1951 Nr. 720/0
 
 
 
 Schlafzimmer - Paul Hübsch - bedrooms
 
 
  Wenn nicht anders vermerkt, sind alle Fotos aus meiner Sammlung
diePuppenstubensammlerin
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Sonntag, 3. Mai 2026

Caco-Eleganz der Fünfziger - Caco elegance of the fifties

 Es überrascht mich immer wieder,
wie viele Modelle der Caco-Biegepuppen es gegeben hat.
Aus den Fünfziger Jahren kennen wir keinen Katalog
und können deshalb auch nicht wissen, 
welche Puppen wir noch finden können.
Aber zu jeder Zeit achtete die Firma wohl darauf,
dass die Miniaturfamilien in verschiedenen Ausstattungen angeboten wurden. 

 English version - translated by Zoe: 

Dolls' Houses
Past & Present

A website and ezine about dolls' houses: antique, vintage and modern.
Plus furniture and accessories. 
Issue 51 (March 2026)



 
Hier hätten wir wohl die Straßenkleidung
des Puppenvaters.
Natürlich mit Krawatte, die er auch im Haus nicht ablegt,
und im Anzug.
Die Mutter mit chicem Kleid,
inclusive weißem Lackgürtel und Kragen,
weder besonders festlich noch für die Hausarbeit gekleidet.
 
 
 
Sammlung Katharina

Das Muster des Kleides ist interessant,
weil es wohl über viele Jahre als modern angesehen wurde,
und es deshalb ungefähr zehn Jahre für die Caco-Mutter verwendet wurde.
Hier sehen wir drei verschiedene Puppen-Modellstufen und immer dasselbe Kleid,
von Mitte/Ende der Fünfziger bis Mitte/Ende der Sechziger Jahre.
 



Während es immer auch eine Stufe weniger elegante Puppeneltern gab,
also eher in Hauskleidung, d.h. Schürze für die Mutter
und nur Hemd für den Vater, 
bot Caco auch eine sehr festliche Variante von Puppen an,
die dadurch für die alltägliche Arbeit im Puppenhaus
wenig geeignet waren.
Trotzdem wurden sie gekauft. 
Hier also der Vater im Smoking und die Mutter im Abendkleid aus Seide.



 
Diese Seidenkleider gab es in vielen Farben,
wie hier in der Sammlung Borbeck zu sehen.
Die Frauen trugen mit diesem Outfit alle eine Perücke 
und hatten flache Schuhe an,
d.h. sie sind aus den frühen Fünfzigern. 


 
Straßenkleidung, die ausgezogen werden kann.

 
 
Auch dieser Hut hält durch ein dünnes Gummi.

 

Sieht wie ein warmer Wintermantel aus.
 



Doch auch Mitte und Ende der Fünfziger gab es besonders
festlich gekleidete Cacos - auch immer (?) mit Perücke.
Die mittlere Dame im hellblauen glänzenden Kleid
- Sammlung Anna Setz - 
und dem Blumenschmuck ist ein Beispiel.
Rechts neben ihr steht eine ebenfalls chice Dame mit schwarzem Lackgürtel,
doch sie ist wohl das Beispiel für die "normale" Eleganz.




Aus der Sammlung Katharina kommt noch eine sehr elegante Dame,
die ebenfalls kein Abendkleid trägt, 
aber ein edles "Cocktailkleid".
Also für Festivitäten vor 20 Uhr, wo die Rocklänge kürzer sein durfte.
Der besondere Schnitt des Kleides im Ausschnitt ist bei Cacos 
ein Hinweis auf nicht alltägliche Kleidung - denke ich.

 
 
 Noch ein wadenlanges Cocktailkleid für Veranstaltungen zwischen 18 und 20 Uhr. 
Wieder dasselbe Dekolleté und auch die Blume.


 

 Der Stoff ist von hoher Qualität, sehr sorgfältig ausgewählt 
und das Muster exakt dem Schnitt angepasst.
Damit die im Dekolleté gezeigte Haut makellos erscheint,
ist eine dünne hautfarbige Stofflage über das gewickelte Baumwollband 
des Biegepuppenoberkörpers drapiert worden.
 
 
 
 
 
 Die eleganten Eltern hatten auch entsprechendes Personal.
In den Fünfzigern gab es bei Caco diese Hausmädchen/Serviererinnen.
Links die ältere Variante aus einem Scenokasten.

 
 

 
Trägt eine Caco-Dame noch einen Hut,
können wir davon ausgehen, 
dass sie in Straßenkleidung unterwegs ist,
und nicht für das Haus gekleidet ist.
Leider sind sogar die aufgeklebten Hüte
oft über die Jahre verloren gegangen,
die mit einem Gummiband befestigten Hüte sowieso.
Hier sehen wir drei Frauen aus der Sammlung Gronau,
die Kleider und Kostüm aus demselben Stoffmuster tragen,
und zwei sogar noch mit passendem Hut. 


 
 
Diese Frauen stammen aus einem Scenokasten,
eine von ihnen muss also die Straßenkleidung präsentieren
und die andere die Hauskleidung.
Der Hut hilft uns bei der Unterscheidung. 

 

Schwarz-weiß kariertes Kleid mit Gürtel in der Farbe des Hutes
auch 1952 in "Der neue Schnitt" Heft 8 auf dem Titelblatt. 

 

 
 
 
Nicht immer war der Hut aufgeklebt,
wie wir hier deutlich sehen können.
 



Noch eine Hutvariante und ein Kleid mit Schößchen,
sicher auch eine elegantere Kleiderversion.
Nein, kaum vorstellbar, dass diese beiden Mütter
in diesem Outfit das Bad putzen.




Die mittlere Dame mit dem Hut
aus der Sammlung Anna Setz
ist dann die Dame für den Spaziergang in dieser Gruppe. 
Die rechte Puppe bestimmt auch,
 denn ihr fehlt wohl der Mantel und der Hut,
meist waren die Kleider darunter sehr einfach geschnitten.




Zum Mantel wird wohl immer ein Hut gehört haben.
Bei den Männern auch?
Die Männerhüte sind extrem selten in Sammlungen zu sehen. 


 
Wenn meine Beobachtung zum festlichen Dekolleté stimmt,
ist die Dame in rot festlicher gekleidet als
die Dame in Blau, die vielleicht sogar "nur"
ein Hauskleid trägt - 
aber die Perücke weist wieder auf eine hochwertigere Ausführung hin.


 

Dieses figurbetonte Kostüm erschien mir immer sehr elegant.


 
 
Den raffinierten Schnitt können wir hier noch besser erkennen.


 
 
Und einen wundervollen blonden Dutt trägt die Dame ebenfalls.
Eine Perücke ist ja immer mit einem höherem Preis der Puppe verbunden.


 

Es gab das Kostüm auch in grün.
Ähnliche Schnitte und Farben sehen wir in einem
Modeüberblick der Zeitschrift "Praline":
 Das zeigt PARIS
 

 
 Auch hier das "kurze Schößchen" mit breitem Gürtel
1959 Praline, Heft 17
 



Hier fällt die raffinierte Verzierung mit der schwarzen Lackschleife ins Auge
- und die Perücke.


Ein zweiteiliges Kleid.
 


 Auch hier ein besonderer Lackgürtel,
wieder ein anderes Modell
aus der Sammlung Gronau. 
Keine Perücke, d.h. nicht besonders elegant?



 
Und in Evas Sammlung sehen wir wohl die älteste Variante
dieses Kostüms/Kleides, denn es hat die längste Rocklänge.  




Die Erklärungen des Scenokasten deuten ja darauf hin,
dass die wunderschönen weit ausgestellten Kleider mit 
den schwarzen Lackgürteln wohl als Hauskleidung zu sehen sind
und nicht als besonders festliche oder Ausgehgarderobe.

 
 
 
 Während Kleider mit aufwändigen Dekolletés 
und extra eingelegtem hautfarbigem Stoff
 wahrscheinlich als eleganter einzuordnen sind.
Die Puppen tragen ja auch meist die teueren Perücken.
 
 
 

Ausgehkleidung erkennen wir ja leicht an den Jacken oder Mänteln.
Bei Caco zunächst immer aus dünnem Filz.

 
 


 Hier fehlt eindeutig der Hut ;)
 
 

 
Diese Gruppe von Frauen aus der Sammlung Katharina
trägt meiner Meinung nach Hauskleidung, 
die natürlich wunderschön ist.
Durch den Mantel der einen Puppe wird ihre Kleidung aufgewertet,
der Spielwert steigert sich,
sie kann nun im Haus und auch auf der Straße agieren,
das Kleid selbst ändert sich dadurch nicht,
ganz im Gegenteil, es ist unter den Mäntel meist einfach.
Der Hut fehlt höchstwahrscheinlich.



 Sammlung Borbeck
 
Einfache Kleider und wunderschöne Mäntel.
Hier ist sogar noch ein Hut erhalten geblieben.


 

 Diese festlich gekleideten Mädchen sind aus verschiedenen Scenokästen,
wo ein Mädchen absichtlich so gekleidet war,
damit es eine besondere Rolle einnehmen konnte
 - die Prinzessin zum Beispiel.
Aber auch im regulären Angebot konnten Puppen mit diesen Kleidern
wahrscheinlich erworben werden.
Es gibt nämlich tatsächlich doch einen einzigen Katalog aus dieser Zeit,
den ich kenne, er ist aber aus Ostdeutschland.
1953 war die Spaltung der Firma ja noch nicht so lange her
und deshalb wird das Angebot noch nicht so stark verändert gewesen sein.
Tatsächlich gibt es hier einige besondere Mädchenpuppen,
alle mit Perücken, mit "Tanzkleid" oder "im Festkleid, Locken" oder "Organdikleid, Locken".
 
Dass die im Katalog gelisteten  Puppen aus einem sozialistischen Staat kamen,
war aber doch schon deutlich zu sehen. 
Das ist mal einen weiteren Blogartikel wert.
 
 
 
    Wenn nicht anders vermerkt, sind alle Fotos aus meiner Sammlung
diePuppenstubensammlerin
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