am Ende der Sechziger wird Holz von der Firma Rülke nur noch selten verwendet.
A plastic dining room set by Rülke.
A plastic dining room set by Rülke.
Wooden dollhouse furniture was rarely made by Rülke at the end of the sixties.
Es ist noch immer dieselbe Dekoration wie einige Jahre zuvor.
Still the same design as some years before.
Die geknickte Rückenlehne als Designelement.
Plastic chairs by Rülke - with a flexed back.
Noch mehr Rülke-Sessel-Modelle, ab 1972 VEB Rekord,
ab 1981 VERO.
More Rülke armchairs from the sixties and seventies.
Karton aus der zweiten Hälfte der Sechziger von Rülke.
Rülke box from the second half of the sixties.
Noch ein Karton aus der zweiten Hälfte der Sechziger,
überwiegend mit Plastikmöbeln von Rülke.
Another Rülke box with drawings of plastic furniture.
Schaukelstuhl - rocking chair
1967
konnte man im DDR-Versandhauskatalog "Konsument"
eine komplette
Puppenhauseinrichtung kaufen.
Terrasse und Küche waren aus buntem
Plastik,
das Wohnzimmer war aus Holz und Plastik
und das Schlafzimmer
war noch ganz im Fünfziger-Jahre-Stil
und damit komplett aus Holz.
In
1967 an East-German mail order catalogue
offered four sets of rooms for
a dolls house.
The plastic kitchen was very modern compared
to the
old-fashioned wooden bedroom.
nach der Verstaatlichung 1972.
Es bleibt nämlich gleich.
Nur steht das "R" nun für "Rekord".
Der neue Name wird aber nicht genannt.
VOR 1972 steht neben dem Logo
"Hermann Rülke KG
Spielwarenfabriken".
Das heißt nun für uns zur zeitlichen Einordnung:
der grüne Möbelkarton wurde zwischen
1972 und 1980 hergestellt.
Der blaue nach 1981.
The logo on the furniture boxes
after nationalisation in 1972 is somewhat misleading.
It remains exactly the same.
It’s just that the ‘R’ now stands for ‘Rekord’.
However, the new name is not mentioned.
BEFORE 1972, the text
“Hermann Rülke KG
Spielwarenfabriken”
appears next to the logo.
This helps us to date it:
the green furniture box was manufactured between
1972 and 1980.
The logo on the furniture boxes
after nationalisation in 1972 is somewhat misleading.
It remains exactly the same.
It’s just that the ‘R’ now stands for ‘Rekord’.
However, the new name is not mentioned.
BEFORE 1972, the text
“Hermann Rülke KG
Spielwarenfabriken”
appears next to the logo.
This helps us to date it:
the green furniture box was manufactured between
1972 and 1980.
The blue one after 1981.
Eine Verpackung des VEB Rekord
Rülke
aus Kleinhartmannsdorf war bis 1989 ein Teil von VERO,
doch nach der Wende
gelang es der Familie tatsächlich,
die Firma wieder erfolgreich zu
übernehmen und weiterzuführen.
Deshalb gibt es noch heute die
Rülke GmbH
Dorfstraße
D-09575 Eppendorf/OT Kleinhartmannsdorf
Zitat von der Homepage:
"In
Kleinhartmannsdorf gründete Carl Herrman Rülke 1887 das
Familienunternehmen.
Seit diesem Zeitpunkt werden hier Puppenmöbel
liebevoll gestaltet.
Mit handwerklichem Geschick und Geschäftssinn
entwickelte sich Rülke Holzspielzeug
zu einem zuverlässigen und
leistungsfähigen Unternehmen.
Es befindet sich heute in vierter
Generation in Familienbesitz."
Die Jahre 1972-1989 werden hier großzügig übergangen...
In
1989 East-Germany collapsed and disowned firm owners
could get their
property finally back.
The family Rülke really succeeded in reviving
their old toy firm and still exists.
On their homepage they proudly
write about being a family run enterprise since 1887
- not even
mentioning the years between 1972 and 1989 when the state had turned
them out.
Eine weitere Verpackung des VEB Rekord
Hermann
Rülkes Spielzeugfabrik war eine der traditionsreichen Firmen der DDR,
wie
viele andere hatte es sie schon vor dem 2.Weltkrieg gegeben.
Im
Sozialismus wehrte auch Rülke sich erfolgreich gegen die Verstaatlichung
und wurde im staatlichen Branchenblatt "Spielzeug von heute"
wegen
seines Designs von Puppenmöbeln gerade um 1970 sehr gelobt.
Das Ende kam für alle noch selbstständig produzierenden kleinen Firmen
dann ganz plötzlich:
ab 1972 Verstaatlichung und diesmal gab es keine
Ausnahme.
1970er/1980er
nach der Verstaatlichung
Hermann Rülke's traditional dolls furniture factory
was one of the firms which
had been very successful before WWII.
They struggled through socialism
not quite as successfully but they survived.
Around 1970 they had a
highly acclaimed range of products
which was mentioned full of praise in
the national journal for the toy industry.
The
end of all still (partly) privately owned firms came suddenly:
from 1972 nationalisation and this time there was no exception.
Eine weitere Verpackung des VEB Rekord
"VEB Rekord Spielwarenwerk Kleinhartmannsdorf"
ab 1972
Hier steht der neue Firmenname sogar auf dem Kühlschrank.
1972
Zwangsverstaatlichung des Familienbetriebs,
in 9 Tagen musste die Inventur durchgeführt werden,
150 Beschäftigte.
Firmeninhaber Johannes Rülke wurde Betriebsdirektor des neuen
VEB Rekord - Spielwarenwerk ab 1972
VEB VERO Olbernhau, Olbernhau ab 1981.
Forced nationalization of the family business,
in 9 days the inventory had to be done,
150 employees,
company owner Johannes Rülke became manager of the new
Zwangsverstaatlichung des Familienbetriebs,
in 9 Tagen musste die Inventur durchgeführt werden,
150 Beschäftigte.
Firmeninhaber Johannes Rülke wurde Betriebsdirektor des neuen
VEB Rekord - Spielwarenwerk ab 1972
VEB VERO Olbernhau, Olbernhau ab 1981.
Forced nationalization of the family business,
in 9 days the inventory had to be done,
150 employees,
company owner Johannes Rülke became manager of the new
"VEB Rekord Spielwarenwerk Kleinhartmannsdorf" .
1981 the nationally owned firm merged into the larger VEB VERO Olbernhau.
1981 the nationally owned firm merged into the larger VEB VERO Olbernhau.
- 20.3.2026 zuletzt überarbeitet
- updated
Wenn nicht anders vermerkt, sind alle Fotos aus meiner Sammlung
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The chairs are great. And mushroom lamps! I had an orange one in the 1970s. I would love to Pinterest the graphics on the boxes.
AntwortenLöschenJoan St.Doll
Ohio, USA
Thank you - you can pin my photos on Pinterest if you like to!
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