Mittwoch, 23. Juli 2014

Wohnzimmermöbel - Bodo Hennig - Living room furniture


Wohnzimmer 1955 mit Nierentisch


 You need only one word in German -
"Wohnzimmerschrank" -
 to express the cupboard where you store things in your living room
 - but there are so many English words for it: 
cupboard, shelving unit, wall shelves, cabinet, bookcase... 
Anyway, the development of this important piece of furniture in an apartment 
which displays our role in life, our wealth and our taste 
can be followed over the course of 25 years en miniature - by Bodo Hennig.


1955-1960 "Anbaumöbel"




1955-1960 
4 einzelne Elemente

1956-1960
Polsterstuhl, orange, hellblau, gelb
 
1955-1960 "Wohnzimmerschrank", später "Bücherschrank"



1955-1960 "Esszimmerschrank",
später "Anrichte", dazu die Aufsätze 36s, 36g ud 36v


1955 - 1960
Polstergarnitur
-  in blau, rot, gelb  und grün und anderem kleinen Muster -
- also in blue, yellow and in green,
also in another small pattern -
 
Rechteckiger gelber Couchtisch
1958-1960
 
 


 




Blaues Sofa auf dem Puppenmöbelkarton
nur 1955 


Sofa
1957-1960
auch in gelb mit dunklen Streifen
(1956 - 1957 gab es dieses Sofa auch ohne Seitenbegrenzungen)
- also in yellow with dark stripes -
(1956 - 1957 they also had this sofa without the ledges on the sides)





1956-1957 "Anbaumöbel" Kirschbaum hell





Nierentisch
1955-1957



Couchtisch mit zwei breiten Seiten
1955


 

Dreieckiger Couchtisch
1955-1960



Satztische  -  1957-1964  -  Nesting tables





Katalog 1958
Blumenhocker, Bestellnr. 105, Nettopreis  -,60 DM
Mein Satztisch-Ensemble kostete 1,35 DM im Verkauf.
1961 Bodo Hennig Katalog
"Blumenhockersatz, Bestellnr. Z3, -,60"

Die beliebten kleinen Beistelltische der Fünfziger Jahre
hatte es schon in der Vorkriegszeit gegeben.
Hennig orientierte sich an wohl an einem Modell des Bauhauskünstlers Albers:

The popular small side tables of the fifties
 had already existed in the prewar period.
Hennig based his design probably on a model by the Bauhaus artist Albers:


1925 Josef Albers: Satztische - Nesting tables
English version

Josef Albers
arbeitete in der Bauhaus-Tischlerei.
Er stellte die Satztische für die Wohnungseinrichtung
 des Psychoanalytikerpaars Fritz und Anna Moellenhoff her. 
Eine Tragkonstruktion aus Holz (Esche) umschloss verschiedenfarbig lackierte Glasplatten.
Neben Weiß waren es die drei Grundfarben, die am Bauhaus besonders beliebt waren:
 Blau, Rot, Gelb

Marcel Breuer
entwarf am Bauhaus Satztische aus Stahlrohr,
die um 1930 von Thonet angeboten wurden.


Farbvarianten aus der Sammlung Gronau


 

 1958-1960 "Anbaumöbel" (34u) Schranktüren in orange und gelb
"Anbauschreibschränkchen" (34o) 
(photo: Sammlung Gronau/Sauerland) 
 
 
 
 
 

1958-1964 "Wohnzimmerschrank"






Das "Schwedenregal", hergestellt von 1956 bis 1964.

"Schwedenregal" wurde die hochmoderne Regalwand im Hennig-Katalog genannt.
Eine große Veränderung des Modestils, 
wenn man an die gleichzeitig produzierten traditionellen Wohnzimmerschränke denkt.
"Swedish wall unit" they called this stylish and very modern piece in the catalogue.
 A real novelty when you think of the traditional cupboards
 for the living room of that time.






 In diesem >>>Bilderbuch von 1962 muss Herr Meyer 
während des Umzugs auch das große Schwedenregal leerräumen.
Mr Meyer is clearing the large shelf because the family is moving.



Sammlung Gronau

Der moderne Teewagen, hier benutzt Hennig zum ersten Mal Plastik.
The tea-trolley, the first time Hennig uses plastic I think.






Auch die Bücher aus Holz, 
mit buntem Papier beklebt,
 sind von Bodo Hennig aus dieser Zeit.
Part of Hennig's accessoires for the living room:
 books made of a piece of wood with coloured paper glued on it.


 

 

Virtuelles Depot
Nürnberger Spielzeugmuseum





Wohnzimmertisch
1961-1964



Couchtisch mit Drahtbeinen
1961-1964
 
Stühle 1961-1964
Zebranoholz, Sitzfläche gepolstert und mit Stoff überzogen






 1961 - 1966
Stahlbeine / Steel legs

verschiedene Farben und karierte Muster,
großes Karomuster von 1961 bis 1964.
Different colours and chequered patterns,
1961 - 1963 big chequered pattern
 
 

 
 




Sofas und Liegen
 
 


Regalschrank
 1962-1964 





1965-1966






Couchtisch mit Metallbügeln
1965-1969
  
Sammlung Borbeck




1965-1966
Runder Tisch mit einem Bein




Wohnzimmertisch
1967-1975




1964 - 1972
Drehsessel









Wohnzimmerschrank
1965-1967









1965-1986
Ohrensessel
 
Hier 3 Exemplare aus meiner Sammlung -
3 wing chairs of Hennig from my collection:
links: 1965 - 1969 left
Mitte: 1969 - 1971 centre
rechts: 1972 - 1976  right
Ab 1977 bis 1986 (?) gab es den Ohrensessel mit grünen Fransen.
From 1977 until 1986 (?) the wing chairs had a green fringe.






1970 - 1973
(1968-1969 dieses Sofa in orange kariert)
(1968 - 1969 this sofa was chequered orange)







Aluminiumbeine
 

 
 
 
 


1967-1974
 1967-1969 klein kariert 
1969-1971 groß kariert 
1970-1971 große Blumen
1972-1974 kleine Blumen 
und noch andere Muster



1972-1988 Panton, Plastik


 1972-1975  Schrankwand besteht aus einem Teil

1972-1978    Schrankwand besteht aus Einzelteilen


aus meiner Sammlung

links: 1972-1976
rechts: 1972-1977 ?
 
 
 
 

NUR 1973 weiße Ledercouch (auch Einzelsessel)
1972-1978 Schrankwand aus Einzelelementen
 
 


1976-1977
Couchtisch mit Unterregal
1972-1980 ca.
Ohne Unterregal 

 




Wohnzimmerschrank
 1972-1981

 
nur 1973 only
Weiße Lederoptik - Leather effect


1974 - 1978 - ?
Sofa mit Holzbeinen - with wooden legs
 







1973-1978
Schaumstoffsessel



1978



Schaumstoffsessel


1968-1971




Plastik mit Schaumstoff beflockt
1972-1975




1975




1972-1973
Vario-Schrank



 


1973-1977
 Lederimitat-Sitzfläche
1978 - 1989
helle Sitzfläche, später leicht verändertes Design



1974-1980
 Küchenstuhl - kitchen chair



      

Rechteckiger Couchtisch
1979-1981
Quadratischer Couchtisch
1979-1982

Schrank
1979-1984


- Der Blogbeitrag ist von mir stark gekürzt worden, im März 2024,
da Google Fotos viele meiner über zehn Jahre alten Fotos
 als nicht gesichert eingestuft hatte und sie deshalb nicht mehr anzeigte.
Zuletzt aktualisiert 24.11.2025 
 


  Wenn nicht anders vermerkt, sind alle Fotos aus meiner Sammlung
diePuppenstubensammlerin
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Samstag, 5. Juli 2014

Montagemöbel für Kinder - PEBE 1971 - construction set for children



Montagemöbel für Kinder - PEBE 1971 - construction set for children


1973 Spielzeug von heute

Ein Steckprogramm zum spielen aus der DDR 
- die Firma Paul Bernhardt aus Bad Kösen
Logo PEBE, war damit sehr erfolgreich. 
Einige Baukästen zielten direkt auf die Mädchen, 
denn man konnte Puppenzimmer bauen, 
in der modernen Mobilbauweise, 
so wie die Möbel in den Plattenbauten wirklich aussahen.
Für weitere Informationen über die Firma
---> PEBE-Archiv
for more information on the East German firm 
that was very successful with its construction kits. 
The dolls' furniture kits were for girls of course
 and look really nice in dolls houses of that time.

Die anderen Bauanleitungen für Möbel findet man
---> PEBE Möbel/Furniture sets
More manuals



I have this kit and built a wall unit.


Mit diesem Baukasten und der Anleitung habe ich 
eine schöne zeittypische Schrankwand gebaut, 
die auch gut in einen VERO Bungalow aus dieser Zeit passt.



Gestaltungsbeispiele für die Wohnzimmerschrankwand.

Weitere Beispiele aus "Spielzeug von heute"




 



Die Caco-Biegepuppen passen auch zu diesem Maßstab.


The label on my box.


1971 "Spielzeug von heute"

Aus demselben Jahr stammen die Fotos von ähnlichen Anbauwänden in der DDR, 
die ideal für die kleinen Wohnungen in den Plattenbausiedlungen waren.
  Photos of similar wall units made in the GDR designed by the Bauhaus successor Deutsche Werkstätten Hellerau in Dresden. 

 1971 Kelm, Produktgestaltung

Dienstag, 1. Juli 2014

Biegepuppen - Baps - posable dolls

 Hilde Bartel - Baps-Biegepuppen - Lass uns Puppen machen

The English version of this article was published in
by diePuppenstubensammlerin (June 2014)




Die Geschichte der Baps-Biegepuppen ist in Marcie Tubbs fantastischem Buch
 "Dollhouse and Miniature Dolls" auf den Seiten 195 bis 199 beschrieben, 
 illustriert durch viele schöne Fotos.
 In ihrem Buch wird Edith von Arps als die Erschafferin der Baps-Puppen dargestellt
 - aber das ist nur die halbe Geschichte.
Der Markenname "Baps" weist schon auf die zweite Beteiligte an der kleinen Firma hin:
das "Ba" steht für Hilde Bartel, das "ps" für Edith v. Arps.


Als ich vor einiger Zeit einige dieser Puppen kaufte, 
sandte die Verkäuferin mir freundlicherweise auch
zwei alte, sehr aufschlussreiche Zeitungsartikel. 
Über die Geschichte der Puppen erfährt man 
im folgenden Bericht besonders viele Einzelheiten:

Morning News - Women's Editor vom 17.04.1980

Deutsche Baronin auf ihrem ersten Besuch im Süden (der USA)

von Frances Ellis
Eine klassische Geschichte von der Rettung eines hungernden Künstlers. Erzählt von der 86jährigen Baronin Edith Von Arps aus München, Deutschland:
"Als ich aufwuchs hatten meine Eltern viele Besitztümer in der Nähe von Berlin. Ich hatte eine französische Gouvernante und ein englisches Kindermädchen. Während des Zweiten Weltkriegs gab meine Schwester eine große Party und ich lernte Hilde Bartel, eine Künstlerin, kennen. Sie und ihre verstorbene Mutter hatten Puppen hergestellt. Hilde war sehr niedergeschlagen. Ich bot ihr an, ihre "Mutter" zu sein, und ihr zu helfen. Da die Russen voraussichtlich nach Berlin kommen würden, schlug ich vor, in Richtung Westen zu fliehen, den Amerikanern entgegen. Ich dachte daran, eine Sprachschule zu eröffnen (Edith von Arps beherrschte 7 Sprachen), aber Hilde sagte:
 'Lass uns Puppen machen.' "
Die Baronin wandte sich in München an ein Büro der Militärregierung, wo die Rezeptionistin sie für eine Hausiererin hielt, aber der diensthabende Colonel sah sich ihre mitgebrachten Puppen an, erklärte sie zu Kunstwerken und half ihr. Er lud sie zum Kaffee ein, kaufte während dieses Treffens selbst für 400 Mark Puppen von ihr und seine Gäste nahmen ihr für weitere 700 Mark Puppen ab. So begann der Erfolg der neuen Firma.

Dieser Artikel geht nicht auf die Blütezeit der Firma in Burgkunstadt ein, die mit dem Tod der Puppenkünstlerin Hilde Bartel im Jahr 1972 endete.
Zur Zeit dieses Interviews - 1980 - bemalte der Künstler Arnold Vals die Gesichter der Puppen. Er war der adoptierte Sohn der Baronin und sagte ausdrücklich:
"Wir importieren immer noch in alle Welt."
Dann beschreibt die Journalistin die Puppen wie folgt:
Die Puppen sind nicht mehr als 2 oder 3 Inches groß (1 inch = 2,54 cm), aus Draht hergestellt, mit Gesichtern aus Leinen und Baumwolle und haben Bleifüße, damit sie stehen können. Ihre Kleidung ist ebenfalls handgemacht. Darunter sind Lieblinge wie Little Miss Muppet with the Spider, Chimney Sweep, Goldlöckchen und die drei Bären, Der Gestiefelte Kater, Rotkäppchen, Winnie Puh und Pinocchio.
(Übersetzung von mir)


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1959 Spielwarenmesse Nürnberg
"Frl. Hilde Bartel" ist auch am Messestand anzutreffen.

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Der zweite Artikel springt in das Jahr 1993, auch Edith von Arps ist seit zwei Jahren tot. Die Lokalzeitung berichtet anläßlich einer Baps-Puppen-Ausstellung im Rathaus von Burgkunstadt:

Obermain-Tagblatt vom 14.05.1993, Lokales, Seite 21

"Baps-Puppen in aller Welt bekannt"

Die beiden ungleichen Damen Edith von Arps (1894-1991) und Hilde Bartel (1890-1972) bauten sich in der Nachkriegszeit am Gutshof an der Abzweigung nach Ebneth eine gemeinsame Existenz auf.
Hilde Bartel, eine Malerin, die mit enormem Fleiß immer neue Puppen entwarf, verkaufte bereits in Berlin die Vorläufer der späteren Baps-Puppen. Sie erzählen von Freude und Leid des Wirtschaftswunders, von Reiselust und anderen Träumen. Märchenpuppen, wo die Hexe und der Wolf zum Anfassen und nicht zum Fürchten gedacht waren. Trachtenpuppen , die als Botschafter in aller Welt von dem Wandel erzählten, den Nachkriegsdeutschland erleben durfte.
Edith von Arps hatte die Verantwortung für den großen Betrieb. Hilde Bartel wäre ohne ihre geschäftstüchtige Partnerin den sicheren Hungertod gestorben, da sie lieber Gedichtbände als Geschäftsbücher las. Edith von Arps war es gelungen, einen Eisenbahnwaggon voller Habseligkeiten aus den Kriegswirren und der Flucht zu retten, die es ermöglichten, einen neuen Hausstand zu gründen und die kleine Firma zu gründen.
Die Puppen zeugen vom Pioniergeist zweier Frauen, die aus Lumpen märchenhafte Puppen schufen, die in die ganze Welt exportiert wurden.
1964 setzte sich Edith von Arps in München zur Ruhe. 1976 fand sie Arnold Vals als Nachfolger für ihre Puppenproduktion. Vals erkrankte zehn Jahre später schwer und stellte die Produktion wieder ein.

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Hier nun die Fotos der Hilde-Bartel-Puppen aus der Berliner Zeit, 
bevor sie mit Edith von Arps in den Westen floh. 
Materialien: mit Faden umwickelter Drahtkörper, Stoffbekleidung,
 Haare aus Garn, bemaltes, textiles Gesicht und Metallschuhe.



Mädchen im Nachthemd(?), Pyjama (?) und Badeanzug



Gärtner und Koch
 



Mädchen in Kleidern der Gründerzeit



Theaterpuppen (?) oder Märchenpuppen



Diese Puppen sind etwas größer und haben sogar hervorstehende Nasen.






Eine Witwe oder die Königin der Nacht ?



Feen, Elfen oder auch Theaterpuppen?



Sind die Jungen in Schuluniformen gekleidet?




 
Anzeige
1958
In dieser Anzeige werden "Biegepüppchen für Puppenstuben" als Neuheit bezeichnet.

Rebecca hat für die Online-Puppenhaus-Zeitschrift
Dolls House Past and Present
meinen Artikel übersetzt,
siehe oben,
und dabei noch mehr Fotos hinzugefügt.




Diese elegante Dame fällt etwas aus der Reihe,
 denn sie stellt nicht die typische Hausfrau und Mutter dar.
This elegant lady is very special because normally
 dollshouse women are dressed as housewives.








Sammlung Ratingen


Sammlung Ratingen
 
Keine typische Puppenstubenpuppe, dieses Blumenmädchen.
Not a real dollshouse doll this flower girl.



Hilde Bartel gestaltete auch Trachtenpuppen...
Hilde Bartel also created dolls in national costumes...


... und historische Puppen...
... and historical dolls...

Sammlung Ratingen

Alle gezeigten Puppen sind um 1960 entstanden.
 All dolls were made around 1960.


Beitrag von 2012

 


Auf dem obigen Foto ist meine komplette Sammlung von Baps Biegepuppen zu sehen:
 2 Stück. Die Kleidung ist aus Filz, die Schuhe aus Metall.
The photo above shows my entire collection of Baps posable dolls: 2 items. 
Clothes made of felt, shoes made of metal.


Von wem, wann und wo wurden diese seltenen Püppchen hergestellt?
Edith von Arps stellte sie nach dem 2. Weltkrieg 
bis in die 50er Jahre in Burgkunstadt in Oberfranken her.
 Sie wurden nicht so bekannt wie die Biegepuppen von Erna Meyer, 
ähneln ihnen aber sehr im Stil.
By whom, when and where these rarely found dolls were manufactured?
They were made by Edith von Arps during the 1940s and 1950s near Nuremberg, Germany. 
They did not have the success of Erna Meyer's posable dolls although they look quite similar.


Ich habe nur zwei Hinweise in alten Zeitschriften auf ihre Puppen gefunden, 
1957 wird sie unter den Neuheiten zur Messe erwähnt, 
weil sie "eine hübsche Serie Trachtenpuppen" gezeigt hatte. 1953 wegen ihres kleinen Puppentheaters:
"Die Nürnberger Puppenspiele "Baps", 
das kleinste Haustheater. 
on unsichtbarer Hand an einem Stab - Ditsch genannt -
 in einer den Bühnenboden geschnittenen Bahn durch einfachste Handhabung geführt,
 spielen die kleinen Püppchen Theater.
 Eine Anzahl von Spielfiguren ermöglichen immer wieder neue Kombinationen im Spiel. 
Edith von Arps, Burgkunstadt i. Ofr.
Hier sieht man das kleine Theater in einem Auktionsfoto.

I only found her mentioned in old magazines in 1957 
announcing a new series of dolls in traditional costumes 
and 1953 promoting her small doll theatre 
in which her fairy tale dolls were moved on a stick.
Here you see the little theatre on an auction photo.

Ich habe mich länger mit der Uniform meiner Puppe beschäftigt, 
denn nachdem ich die wenigen Informationen über Edith von Arps gelesen hatte und gesehen hatte, 
dass sie die in ihrer Heimatstadt stationierten Soldaten aus Amerika mit Puppen versorgte,
 vermutete ich,
 dass meine Puppe wohl eine Soldatin darstellen sollte. 
Also studierte ich im Internet die einschlägigen Seiten, 
fand viele interessante Fakten und Fotos, sah auch viele ähnliche Frauenuniformen - obwohl Schwarz-Weiß-Fotos ein kleines Problem bei der Suche nach einer blauen Uniform sind - ich fand sogar noch mehr wunderschöne Frauenpuppen in Uniform - aber keine stimmte mit meiner überein.
 Ich gab noch nicht auf und besorgte mir zwei Bücher darüber, leider ohne Erfolg.
 Jetzt kann ich beim Lüften dieses Geheimnisses nur noch auf Kommissar Zufall hoffen
 - aber spannend war die Suche trotzdem.

I wondered a lot about the uniform of my Baps doll. 
From all I read about Edith von Arps I assumed that she clad the dolls according
 to the wishes of her customers - 
that means American soldiers stationed in her home town who bought dolls in fairy costumes or different German traditional costumes. So my lady most likely wears a woman soldier uniform.
I studied websites about women in arms during and after the II.World War, 
American and British, and I read so many interesting facts and stories,
saw many similar uniforms -
 just a little problem with the mostly black and white photos -
 I even found more wonderful cloth dolls in uniform - 
but none of them was exactly like the one of my doll: 
neither the Women's Royal Naval Service (WRNS) nor the Auxiliary Territorial Service... 
I got curious and even ordered two books about women at arms but I was not lucky either. 
Does anybody of my readers recognize the uniform by great chance?
 
 
 
  Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Fotos aus meiner Sammlung und können wie folgt weiterverwendet werden:
 Creative Commons LizenzvertragdiePuppenstubensammlerin