Mittwoch, 27. April 2022

Servierwagen - Tea trolleys

Servierwagen  -  Teewagen  -  fahrbare Serviertische



1930er Jahre, Fa. Hübsch

aus meiner Sammlung

aus meiner Sammlung





1936 Möbelkatalog




Sammlung Bruchsal






aus meiner Sammlung

1950 Hermann Rülke





1950 Möbelkatalog



 


 Fiedler & Podey
 
 




Sammlung Katharina

Wichtelmarke


Wichtelmarke-Möbelkarton


Sammlung Katharina

Wichtelmarke





aus meiner Sammlung


Spielzeugmuseum Nürnberg


aus meiner Sammlung





Sammlung Gronau






1960 "Erfüllter Wunsch"

"Ist das Wohnzimmer in Gruppen aufgeteilt - Essecke, Bücherecke, 
Arbeitsplatz, Plauderecke - dann kommt der leichte, bewegliche Teewagen zur Geltung.
Im Sommer wird er auch mal auf die Terrasse geschoben.
Er wird zu den Möbeln passend ausgesucht, 
darf aber ruhig auch eine eigene Note haben."




Ende der 1950er EMS





1961





Sammlung Gronau

1960 - ca. 1963 Bodo Hennig
"Formschöner, fahrbarer Teewagen aus Plexiglas"
"Attractively-styled mobile tea trolley made of Plexiglass"

 

 1960 erscheint eine Anzeige in der der Teewagen
 mit durchsichtigen Rädern zu sehen ist,
es gibt aber auch Modelle mit weißen Rädern.
At first there was the trolley with Plexiglass wheels
 and then the one with white plastic wheels.

 

1961 Preisliste
 Teewagen  Z 2  1,80

 







aus meiner Sammlung


aus meiner Sammlung



aus meiner Sammlung



1961 Quelle Katalog
wohl von Fiedler und Podey





aus meiner Sammlung








Bodo Hennig
 1964-1965

aus meiner Sammlung

Mit gelber Holzplatte und zwei roten Holzrädern

 


 Sammlung Borbeck

Wichtelmarke





aus meiner Sammlung

1966-1967
Bodo Hennig 




1967 Neckermann





1960er Wichtelmarke




Modella













1963 Karstadt





Bodo Hennig
1967-1975








1971
Farbige Wohnfibel




Sammlung Katharina

Bodo Hennig
1976-1981


Bodo Hennig Album


Wenn nicht anders vermerkt, sind alle Fotos aus meiner Sammlung
diePuppenstubensammlerin
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Dienstag, 19. April 2022

Kibri Puppenhaus mit Altmann-Einrichtung - 1968 - Kibri dollhouse with Altmann furniture

 
 
Das Kibri-Puppenhaus konnte selbst zusammengestellt werden.
Ab 1960 und auch die gesamten Sechziger waren Elemente davon im Verkaufsprogramm.
Eine etwas größere Doppelstube als Basis und die kleinere zum Daraufsetzen.
Wenn gewünscht, schloss ein Dachgarten das dadurch entstandene Puppenhaus ab.
Am Anfang gab es auch Treppenhaus-Elemente und 
Ein-Zimmer-Einheiten zur Ergänzung auf der rechten Seite.
 


You could put the Kibri doll's house together by yourself.
From 1960 and also throughout the sixties, elements of it were in the sales programme.
A somewhat larger double room as a base and the smaller one to put on top.
If desired, a roof garden completed the resulting doll's house.
In the beginning there were also staircase elements and one-room
one-room units to complete the right side.





Die moderne Einbauküche aus Holz mit Elektrogeräten.
Aber noch sehen wir die Sprossenstühle, 
auch wenn sie hier mit Kunststoffbeinen modernisiert wurden.
Die passende Eckbank ist nicht oft zu sehen.
The modern fitted wooden kitchen with electrical appliances.
But we can still see the vintage rung chairs,
even though they have been modernised here with plastic legs.
The matching corner bench is not often seen.






Kinderzimmermöbel von Altmann -
  sie wurden wohl noch 1967 angeboten,
Der Kinderwagen ist von Caco und 
die Schränke rechts gehören eigentlich in eine Altmann-Küche,
eignen sich aber wunderbar als Wickelkommode
 und zur Unterbringung von Babywäsche.
 
Nursery furniture by Altmann -
The pram is by Caco and
the cupboards on the right actually belong in an Altmann kitchen,
but they make a wonderful changing unit
 and help storing baby clothes.





Kinderzimmermöbel von Altmann

 
Variante der Wohnzimmereinrichtung:
Das Anbau-Schranksystem ist der letzte Schrei.


1963 Vorbild



aus meiner Sammlung
 
 


1963 Drehsessel (rechts) im Quelle Katalog



1963 Vorbild für die Drehsessel
 
 
 
Eine Einrichtungsvariante mit separatem Esszimmer
 
 



Esszimmer mit Sideboard.
Dining room with a sideboard.








Blumen- und Vogelbilder


1967 Neckermann-Katalog






1963 Vorbilder

 




Möbelkartons der Firma Fritz Altmann aus den Sechzigern
In diesen Kartons wurden die Fritz Altmann Puppenmöbel bis zuletzt verkauft.
Ende der Sechziger gab die Firma dann auf.
This is the Altmann furniture box of the sixties.
At the end of the decade the firm gave up.
Doll furniture boxes by Fritz Altmann from the sixties











Das Kibripuppenhaus im Katalog von 1960.
Ein modulares System. Es konnten Doppel- und Einzelstuben,
Terrassen- und Treppenhauselemente kombiniert werden.
Dieses Puppenhaussystem wurde wohl viele Jahre lang angeboten.
Mein Haus stammt wahrscheinlich von Mitte/Ende des Jahrzehnts.



The dollhouse by Kibri in the catalogue from 1960.
A modular system. Double and single rooms,
terrace and staircase elements can be combined.
This dollhouse system was offered for many years.
My house is probably from the middle/end of the decade.

 

Donnerstag, 14. April 2022

Edi - Erich Dittmann - Puppen





1954 "Das Spielzeug"


Ari (DDR) und Edi (BRD) - Ari dolls and Edi dolls


Ari-Modell 427

© Museum für Sächsische Volkskunst, Dresden

"Zwei Puppenstubenpuppen in Tracht

ARI GmbH & Co. KG|Hersteller
Thüringen / Königsee und Garsitz, um 1930 Museum für Sächsische Volkskunst
Material und Technik: Masse, geformt, gemalte Augen und Schuhe, offener Mund, fester Kopf, bewegliche Glieder, alte Kleidung
Maße H 7,5 cm"

Die obigen zwei DDR-Ari-Püppchen aus Masse sind den beiden Steingut-Püppchen aus der Westdeutschen Puppen- und Steingutfabrik wie aus dem Gesicht geschnitten -
 und das ist kein Zufall:
The two little East-German Ari dolls made of composition 
which you see above resemble very much another pair of dolls,
 made in West-Germany by a completely different firm -
 and that is no coincidence at all:


1949 "Das Spielzeug"

Die traditionsreiche Puppenfabrik August Riedeler, Königsee,
befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg in der "Ostzone".
Aus Sorge vor Enteignung wollte man eine Zweitfabrik im Westen gründen und
 schickte Oskar Oelzner, den kreativen Kopf der Firma,
1946 zu Erich Dittmann nach Bonn.
Erich Dittmann, der aus Schlesien stammte (* 1901),
und der 1947 in Bonn einen Großhandel in Papier-, Spiel- und Korbwaren eröffnete,
 der aber vorher wohl mit der Herstellung von Puppen nie etwas zu tun hatte,
 mietete die bekannte Villa Genienau in Mehlem, 
einem Ortsteil des Bonner Stadtbezirks Bad Godesberg.
Ab Jahresbeginn 1948 diente sie als Manufaktur der neu gegründeten 
Westdeutschen Puppen- und Steingutfabrik (Edi-Puppen).
Die Fabrik diente als zweites Standbein der Puppenfabrik Riedeler
 mit einem ähnlichen Produktionsprogramm,
bis sich Dittmann nach der Währungsreform 1948 als Unternehmer verselbständigte.

Der eigentliche Edi-Puppen-Schöpfer war Oskar Oelzner.
"Dittmann war nur der Strohmann für die Zweitfabrik
 von August Riedeler aus dem thüringischen Königssee",
erklärt Oelzners Tochter 2010 im Bonner Generalanzeiger.
Oelzner kaufte die nötigen Maschinen und bezahlte mit Riedelers Geld auch die Villa Genienau.
 Er stellte erst Steingut-, und später dann Kunststoffpüppchen her.
 Die ähnelten sehr den in der DDR produzierten "Ari-Puppen" August Riedelers.
"Klar, alles die Handschrift meines Vaters",
 sagt Christel Meißner dem Generalanzeiger,
 die damals als Kind selbst in der Villa lebte.
82 Festangestellte habe Oelzner etwa 1953 beschäftigt.
 Dazu kamen viele Mehlemer Heimwerkerinnen.
 "Ein Millionengeschäft", so Meißner.
"Edi"-Puppen wurden in großer Zahl auch exportiert.
 Der Verkaufshit war Oelzners Laufpuppe mit der Kugel am Band,
die auf glatter Fläche nachgezogen wurde.
 Nur leider sei ihr Vater alles andere als Geschäftsmann gewesen,
 habe sich wie Riedeler von Dittmann übers Ohr hauen lassen.
 Als die Grenze schloss, habe sich Dittmann die gesamte Fabrik unter den Nagel gerissen -
aber sie dann durch Konkurs zweier anderer Firmen wieder verloren.
Im Herbst 1960 wurde die Fabrik abgemeldet und das Privatvermögen Dittmanns zwangsversteigert.

Quelle: Auf der Spur der produzierten "Edi-Puppen"
General-Anzeiger, 16. Januar 2010


***

The traditional doll factory August Riedeler, Königsee, 
was in the Eastern part of Germany after the Second World War. 
For fear of expropriation by the new communist government, 
they wanted to found a second factory in the West and sent Oskar Oelzner,
 the creative head of the company,
 to Erich Dittmann in Bonn in 1946. 
Erich Dittmann, who came from Silesia (*1901), 
and who in 1947 opened a wholesale trade in paper, 
toys and wickerwork in Bonn, 
but who had never had anything to do with the production of dolls, 
rented the famous Villa Genienau in Mehlem
a suburb of Bonn-Bad Godesberg. 
From the beginning of the year 1948 it served as a manufactory of the newly founded Westdeutsche Puppen- und Steingutfabrik (Edi dolls)
The factory served as a second stand of the doll factory Riedeler 
with a similar production program, 
until after the monetary reform in 1948 Dittmann became independent as entrepreneur.

The actual Edi-doll creator was Oskar Oelzner
"Dittmann acted just as a front for the second factory of Riedeler from Thuringia,"
 explains Oelzner's daughter in 2010 in the local newspaper "Bonner Generalanzeiger". 
Oelzner bought the machines and paid with Riedelers money also the Villa Genienau. 
He first produced composition dolls and later plastic dolls.
They were very similar to the "Ari dolls" produced by the Riedeler firm in East-Germany.
 "Sure, all my father's handwriting," says Christel Meissner, 
who was living as a child  in the villa herself. 
In 1953 workers were employed and 
in addition a lot of home workers from the suburb Mehlem.
 "A gold mine," says Meissner. 
"Edi" dolls were also exported in large numbers. 
The sales hit was Oelzner's walking doll with the ball on the belt. 
Unfortunately, her father had been anything but a business man,
 and was tricked by Dittmann, just as Riedeler was betrayed. 
When the iron curtain closed, Dittmann owned the entire factory 
- but then lost it by bankruptcy of two other of his companies. 
In the autumn of 1960, the factory was de-registered and 
the private assets of Dittmann were forcibly auctioned off.


1947 Foto aus meiner Sammlung

Ein selbstgebautes Puppenhaus in dem sehr viele Edi-Püppchen leben.
Ganz oben ist eine Hochzeitsgesellschaft.
A DIY dollhouse with a lot of Edi dolls.
On the top floor is a Wedding party.

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1955 "Das Spielzeug"






1951 "Das Spielzeug"








    Wenn nicht anders vermerkt, sind alle Fotos aus meiner Sammlung
diePuppenstubensammlerin
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